Landesverband Pfalz

Aktuelles:
Interview mit Dekan i.R. Berthold Gscheidle in "Diakonie aktuell" - Nachrichten aus dem Diakonischen Werk der Pfalz vom 29. November 2009.

„Brot für die Welt“ 
ist ein kostbares Pfund des Protestantismus

Interview mit Dekan i. R. Berthold Gscheidle

Herr Gscheidle, Sie engagieren sich ehrenamtlich für „Brot für die Welt“. Wie kam es dazu?

Für „Brot für die Welt“ habe ich mich seit meiner Jugend engagiert. Mich hat das Zusammenwirken mit Partnerkirchen in Übersee, mit kirchlichen Hilfsorganisationen, mit staatlichen Stellen und auch mit manchem Mitar-beiter aus der Wirtschaft im Einsatz dafür, dass den Armen Gerechtigkeit geschieht, überzeugt. Folglich habe ich mit anderen zusammen Hilfs-maßnahmen in Gemeinden organisiert. Wir haben Basare veranstaltet, Lattwerchkochaktionen durchgeführt und ein sehr erfolgreiches Koch-buch herausgegeben.
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Berthold Gscheidle wiedergewählt mehr

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Auf Suche nach Sinn-Findung
„Aktion 60plus“ folgt in der Pfalz auf „Diakonisches Jahr ab 60“

Als Nachfolgemodell des über Jahre hinweg erfolgreichen „Diakonischen Jahres ab 60“, das vom Evangelischen Seniorenwerk ESW Pfalz und dem Diakonischen Werk Pfalz begleitet wurde, hat im Januar das Projekt „Sichtweise 60+“ mit 20 Seniorinnen und Senioren hauptsächlich aus dem Raum Speyer begonnen.
Anders als früher geht es bei dieser Aktion „60plus“ nicht um die Zusage der TeilnehmerInnen, sich ein Jahr in einem diakonischen Bereich ehrenamtlich zu engagieren, sondern die Teilnehmenden haben ein Jahr lang Zeit, gemeinsam verschiedene Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren, kennenzulernen. Danach können sie sich für ihr Engagement entscheiden oder keine ehrenamtliche Betätigung beginnen. Als Bonus gibt es im Such-Jahr besondere spirituelle und kirchliche Angebote wie etwa die Beteiligung an der Aktion „Kunst fürs Leben“ in Zusammenarbeit mit der Citykirche in Ludwigshafen und dem Hackmuseum Ludwigshafen. Auf einem dreitägigen Seminar in Bad Dürkheim hatten die SeniorInnen zu Beginn des Jahres die Möglichkeit, einen Rückblick auf ihr bisheriges Leben sowie ihre berufliche Arbeit zu werfen und ihre Ziele für die Zukunft ins Auge zu fassen. Geselligkeit und Gemeinschaft spielen bei der neuen Beteiligungsform selbstredend auch eine Rolle.

Motive der Engagierten

Auf die Frage, warum sich die SeniorInnen ehrenamtlich engagieren möchten, wurden beim Start der neuen Aktions-Formel häufig genannt

·         ich möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben,

·         ich möchte noch einmal etwas Sinnvolles tun,

·           ich möchte etwas unternehmen, wofür ich während meiner Berufs-          bzw.  meiner Familienjahre keine Zeit gefunden habe,

·         ich möchte gebraucht werden,

·         ich möchte Stunden mit Spaß und Freude erleben,

·         ich möchte meine Erfahrungen weiter geben,

·         ich möchte neue Kontakte knüpfen und neue Erfahrungen machen.

Es beteiligen sich an diesem neuen Engagement-Format des ESW-Pfalz Menschen aus unterschiedlichsten Berufen und in unterschiedlichsten Lebenssituationen im Alter zwischen 60 und 75 Jahren. Unter den
Teilnehmenden sind 13 Frauen und sieben Männer, wobei sich auch zwei Ehepaare auf das neue Projekt einlassen. Schon beim ersten Treffen kam es zu regen Gedankenaustauschen unter den Interessierten. Denn die Beteiligten darf man gut und gerne als sehr interessante und interessierte Menschen ansehen. Es dürfte interessant sein, zu beobachten, wie das Projekt weiter verläuft und wie das Resumee der TeilnehmerInnen nach diesem ersten Jahr der „Aktion 60plus“ aussehen wird.

"KennenLern60PlusPfalz"; denn Frieder Theysohns "Diakonisches Jahr ab 60" lebt in der "Aktion 60plus" in anderer Form wieder auf

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